Aktuell
Urs Schmid möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass viele Anliegen in einem direkten Gespräch mit den Behörden erledigt werden können, ohne dass man sich im Ratsbetrieb in Szene setzen muss. In der vergangenen Legislatur konnte ich schon Einzelnen von Ihnen dabei behilflich sein, eine Anfrage weiterzuleiten, eine Abklärung zu treffen oder einen Kontakt zu einer bestimmten Behörde herzustellen. Auch in Zukunft
steht Ihnen Urs Schmid weiterhin jederzeit zur Verfügung. Am Besten kontaktieren Sie mich
telefonisch (044 480 24 64) oder per E-Mail (ucschmid@bluewin.ch). Herzlichen Dank.
Ich
wünsche Ihnen erholsame und sonnige Sportferien. Der Gemeinderat nimmt am 29.
Februar 2012, 17 Uhr, den Ratsbetrieb wieder auf.
08.02.2012:
Gewerbebetriebe, die wegen Strassenbaustellen eingeschränkt waren, sollen ohne
grossen bürokratischen Aufwand Anlässe organisieren dürfen, um ihr Geschäft
wieder anzukurbeln. Der Rat nimmt einen entsprechenden Bericht des Stadtrates
zur Kenntnis. Der Verein FIZ, der Prostituierte, Kabarett-Tänzerinnen und Opfer
von Frauenhandel berät, erhält künftig 150'000 Franken jährlich. Der Gemeinderat
sagt mit 92 zu 26 Stimmen Ja. Der Stadtrat muss prüfen, ob er die Sicherheit an
Fussgängerstreifen mit der Anordnung der Streifen quer zur Strasse verbessert
werden kann. Der Rat überweist ein entsprechendes Postulat, obwohl
Polizeivorstand Daniel Leupi erklärt hatte, dass der Versuch überhaupt nichts
bringe.
01.02.2012: Im
Personalrecht der Stadt Zürich wird die Chancengleichheit verankert für
Angestellte, die aufgrund von Geschlecht, Sprache, Religion, Herkunft oder
Behinderung benachteiligt sein können. Der Rat stimmt mit 95 zu 26 Stimmen zu.
Der Genossenschaft Lindenplatz wird für die Sanierung des
«Spirgarten-Saals»
mit 91 zu 5 Stimmen ein Darlehen von 2,4 Millionen Franken gewährt. In
Unteraffoltern sollen in einer neuen Siedlung 332 studentische Zimmer entstehen.
Der Gemeinderat stimmt dem Baurechtsvertrag zu.
25.01.2012: Breite Zustimmung des Gemeinderates zur neuen Gewerbeverordnung. Der
Strassenstrich wird nicht verboten, dafür die vertragsrechtliche Situation der
Prostituierten verbessert. Nach stundenlanger Debatte unterstützte der Rat den
neuen Erlass mit 108 Ja zu 9 Nein bei 2 Enthaltungen.
18.01.2012: In
der Stadt Zürich haben sich Politik und Gewerbevertreter darüber geeinigt, wie
den Anliegen des Gewerbes künftig besser entsprochen werden kann. Der
Gemeinderat konnte sich dafür erwärmen, den in der Volksinitiative geforderte
KMU-Artikel in der Gemeindeordnung zu verankern. Das Parlament stellte sich mit
117 zu 5 Stimmen hinter die beiden bereinigten Weisungen. Das letzte Wort wird
allerdings das Volk haben. Das Garderobengebäude der Sportanlage Buchlern in
Altstetten genügt nicht mehr, so dass ein Anbau mit Mannschaftsgarderoben und
Restaurant geplant ist. Dafür ist ein Objektkredit von knapp 10 Millionen
Franken beantragt, den der Rat mit 81 zu 0 Stimmen überweist. Die Firma Sika hat
von der Stadt bei einem Grundstücktausch ein Areal bei der Altstetter Tüffenwies
erhalten, direkt neben dem Sitz des Unternehmens. Dieses soll so genutzt werden,
dass eine Umzonung von der Wohnzone W3 in eine Industriezone nötig wird. Der Rat
heisst dieses Vorhaben mit 117 zu 0 Stimmen gut.
11.01.2012: Der
Rat gewährt dem Stadtrat eine Fristverlängerung von 24 Monaten, um einen
Projektierungskredit für die Vorbereitung von Erkundungsbohrungen zur Nutzung
der Geotermine vorzulegen. Der Rat genehmigt die Sponsoringausgaben des EWZ für
3 Jahre mit 91 gegen 5 Stimmen für die Sportanlässe und mit 65 zu 16 Stimmen für
den ZSC. Ebenfalls stimmt der Gemeinderat der Verbreiterung der Hohlstrasse im
Bereich des Güterbahnhofes von 24 auf 28 Meter zu.
14.12./16.12./17.12 und 21.12.2011:
Nach einem vier Tage dauernden Debatten-Marathon hat der Gemeinderat den
Voranschlag 2012 verabschiedet. Gegenüber dem Antrag des Stadtrates hat er den
Saldo um rund 6 Millionen Franken verschlechtert. Bei einem Aufwand von 8,4
Milliarden Franke hatte der Entwurf der Exekutive einen Überschuss von 6,6,
Millionen Franken vorgesehen. Der nun verabschiedete Voranschlag sieht nur noch
ein Plus von 600'000 Franken vor. Der Steuerfuss bleibt bei 119 Prozent. Der Rat
verpasste die Chance, angesichts der drohenden Defizite ein Zeichen zu setzen.
30.11.2011: Die
Stadt installiert definitiv ein Anschlussjahr für ihre stellenlose Lehrabgänger.
Mit 96 zu 23 Stimmen bewilligt der Rat dafür jährlich 1,7 Millionen Franken. Für
eine Gleisüberdeckung der VBZ-Anlage Kalkbreite bewilligt der Rat 15,7 Millionen
Franken. Auf dem Areal erstellt eine Baugenossenschaft Wohnungen. Wegen einer
Liegenschaftenübertragung an den Kanton muss die Stadt diesem für das
Sozialzentrum Ausstellungsstrasse künftig Miete bezahlen. Der Rat stimmt mit 96
zu 22 Stimmen zu.
23.11.2011:
Der Gemeinderat stellt sich mit 62 zu 59 Stimmen hinter eine entworfene
Resolution an den Kantonsrat: Steuersenkungen, mit denen Kapital und
Unternehmensgewinne entlasten wurden, sollen aufgehoben werden, damit auf die
Steuererhöhung für alle verzichtet werden kann. Pro Senectute erhält einen
jährlichen Beitrag von Maximal 897'800 Franken für den Treuhanddienst und die
Rentenverwaltung für ältere Menschen. Der Rat stimmt dem Antrag ohne Gegenstimme
zu. Mit 95 zu 24 Stimmen lehnt der Rat eine Senkung des Grenzbetrages für die
Berechnung von Horttarifen ab. Damit entgehen der Stadt jährliche Einnahmen von
rund 3 Millionen Franken.
16.11.2011: Von
den 31,6 Millionen Franken der beantragten Zusatzkredite bewilligte der Rat
30,6. Mit einer Online-Plattform wollte der Stadtrat Informationen über Zürichs
Kulturangebot bündeln und besser erschliessen. Der Gemeinderat hat den Kredit
von 975'000 Franken dafür aber nicht bewilligt.
09.11.2011: Der
Rat nimmt zustimmend vom Kulturleitbild für das Jahre 2015-2015 Kenntnis. Dies
geschieht mit 89 zu 24 Stimmen. Subventionsverträge mit Jahresbeiträgen von
insgesamt 5,2 Millionen Franken werden für zehn Institutionen verlängert. Es
soll geprüft werden, ob mindestens 15 Prozent der freien Kulturkredite für junge
Kulturschaffende reserviert werden können. Ein Postulat wird mit 71 zu 45
Stimmen überwiesen.
02.11.2011: Die
Stadt Zürich soll auf die Ansetzung von Hochrisiko-Fussballspielen Einfluss zu
nehmen. Ein Postulat wird überwiesen. Die Schlussabstimmung passiert die
veränderte gemeinderätliche Geschäftsordnung mit 84 zu 29 Stimmen. Der Rat tagt
damit in Zukunft mit kürzeren Pausen. Für den Kauf, Tausch und Verkauf von Wald
in Zürich bewilligt der Gemeinderat einen Objektkredit von 5,4 Millionen Franken
einstimmig. Eine Motion verlangt zusätzlichen Platz für Fussgänger und
Velofahrer sowie Begegnungszonen rund um Bahnhöfe entlang der neuen
Durchmesserlinie zu schaffen, wird überwiesen. Der Heimplatz soll im Zuge des
Kunsthaus-Neubaus aufgewertet und mit einem neuen Verkehrsregime versehen
werden. Das Postulat wird mit 68 zu 51 Stimmen überwiesen.
26.10.2011: Der
Rat nimmt einen Bericht des Stadtrates über Massnahmen gegen die Belastung mit
Feinstaub zur Kenntnis. Auf einen Bericht zum Legislaturschwerpunkt
«Nachhaltige
Stadt Zürich» hin wird
eine Motion abgeschrieben. Die knapp 50-jährige Siedlung Luggweg in Altstetten
wird für 31,65 Millionen Franken saniert. Durch Zusammenlegung von Wohnungen
soll ein Angebot für Familien entstehen.
05.10.2011: Der
Gemeinderat genehmigt den Geschäftsbericht der Asylorganisation. Die Stiftung
Berufslehrerverband Zürich (BVZ) bekommt bis 2014 einen Beitrag von jährlich
500'000 Franken. Der Rat bewilligt einen Baulinienrevision im Quartier
Affoltern.
28.09.2011:
Nicht einzelne Branchen will der Gemeinderat fördern, sondern allgemein gute
wirtschaftliche Rahmenbedingungen schaffen. Trotzdem sind zwei Postulate, in
denen die Cleantechnik-Förderung verlangt wird,
überwiesen worden: der erste
mit 71 zu 40, der zweite mit 70 zu 45 Stimmen. Die Nutzungsplanung in
Zürich-Affoltern wird einer Teilrevision unterzogen. Die Vorlage des Stadtrates
wird mit 114 zu 0 Stimmen zugestimmt. Für die Unterstützung von Projekten junger
Kulturschaffender wird kein jährlicher freier Kredit in der Höhe von 200'000
Franken gewährt. Der Rat lehnt das Postulat mit 59 zu 56 Stimmen ab.
21.09.2011: Der
Rat heisst die Jahresberichte 2010 mit klaren Mehrheiten gut: den der
Ombudsfrau, jenen des Datenschutzes und den stadträtlichen Geschäftsbericht.
Zürich soll die Möglichkeit prüfen, sich von vertraglichen Verpflichtungen mit
dem russischen Atomkonzern Rosatom zu lösen. Das entsprechende Postulat wird
überwiesen. Mit einer Motion wird der Stadtrat einstimmig beauftragt, Grundlagen
zu schaffen, um Eigenleistungen der Stadt im Rahmen von Grossanlässen erheben
und weiterverrechnen zu können.
14.09.2011: Der
Rat beschränkt sich selber und halbiert die Redezeiten für Referate und
Diskussionsbeiträge auf 10 beziehungsweise auf 5 Minuten. Zudem wird die Pausen
zwischen zwei Sitzungen von 90 auf 30 Minuten verkürzt. Mit 74 zu 30 Nein stimmt
der Rat einem Kredit von 2,4 Millionen Franken für die Einrichtung eines
Strichplatzes an der Aargauerstrasse in Altstetten zu.
07.09.2011:
Brückenschlag Uri - Zürich. Zum vierten Mal begrüsst der Landratspräsident Josef
Schuler den Gemeinderat der Stadt Zürich und den Landrat des Kantons Uri im
Rahmen des Brückenschlages in Altdorf und heisst alle herzlich willkommen. Der
Brückenschlag Uri - Zürich soll Verbindungen aufbauen und das Verständnis
zwischen Stadt und Land vertiefen. So steht es unter anderem in der Erklärung
von Altdorf vom 5. Juni 2002.
31.08.2011: Der
Gemeinderat bewilligt 150'000 Franken zuhanden des Roten Kreuzes zur Bekämpfung
der Dürrekatastrophe in Ostafrika. Ein Postulat wird überwiesen, das keine
zusätzlichen Hürden für die Boulevardgastronomie an der Dufourstrasse und für
die Gaststätten in ähnlichen Situationen will. Ohne Gegenstimme genehmigt der
Rat den privaten Gestaltungsplan für die Erneuerung des Hauptsitzes der Swiss
Re.
24.08.2011: Der
Rat unterstützt mit 69 zu 45 Stimmen einen Gegenvorschlag zu drei
Wohnbauinitiativen. Bis 2050 soll ein Drittel aller Mietwohnungen von
gemeinnützigen Wohnbauträgern nach dem Prinzip der Kostenmiete angeboten werden.
Die Sparbeiträge für die Pensionskasse der Stadt Zürich werden Anfang 2012 auf
das Niveau erhöht, das vor dem Jahr 2001 geherrscht hat. Die Vorlage wird mit 92
zu 19 Stimmen angenommen.
13.07.2011:
EWZ-Kunden erhalten nächstes Jahr erneut einen Bonus, der aber mit 7,5 Prozent
halb so hoch ist wie dieses Jahr. So soll der der Schritt zum neuen Tarifsystem
abgefedert werden, das im 2013 in Kraft tritt. Die Vorlage wird mit 84 zu 31
Stimmen gutgeheissen. Der Stadtrat empfiehlt, die Volksinitiative
«Bezahlbare
und ökologisch wohnen»
zur Schaffung einer Stiftung mit 80 Millionen Franken aus der Stadtkasse
abzulehnen. Das Parlament votiert mit 60 zu 58 Stimmen für die Erarbeitung eines
indirekten Gegenvorschlages.
06.07.2011: Der
Rat genehmigte die Rechnung 2010 der Stadt Zürich mit 86 zu 23 Stimmen. Sie
schliesst mit einem Gesamtaufwand von 7,7 Milliarden Franken mit einem Defizit
von 56,2 Millionen Franken; budgetiert worden war ein Defizit von 216,6
Millionen Franken. Beansprucht ein Bauherr den Arealbonus, um dichter bauen zu
können, muss das Projekt strengere Energiewerte erfüllen als gesetzlich
vorgesehen. Der Rat genehmigt eine entsprechende Vorlage. Eine Initiative
erklärt der Gemeinderat mit 96 Stimmen für teilungültig. Die Pflicht einer
Nutzung der Sonnenenergie wird gekippt, weil sie im Widerspruch zum
übergeordneten Recht steht. Mit 80 zu 27 Stimmen unterstützt der Rat ein
Postulat für einen Planungsstopp auf dem Areal der Radrennbahn in Oerlikon bis
zum Jahr 2015.
29.06.2011:
Die Jugendmusikschule der Stadt Zürich (JSZ) und das Zürcher Konservatorium
Klassik und Jass (ZKKJ) verschmelzen sich zu einer einzigen Institution. Der Rat
stimmte der Fusion mit 93 zu 24 Stimmen zu. Der Rat bewilligt für die
Fortführung des Arbeitsintegrationsprojekt Fit-Attest einen maximalen
Jahresbeitrag von 657'000 Franken. Das Angebot richtet sich an Jugendliche,
welche nach Einschätzung von Fachleuten ohne Unterstützung kaum Chance auf eine
Berufsausbildung hätten. Der Antrag wird mit 97 zu 24 Nein überwiesen. Der
Gemeinderat bewilligt einen Kredit über knapp 4,1 Millionen Franken für einen
neuen 3.0-Tesla-Magnetresonanztomographen (MRT) im Institut für Radiologie am
Stadtspital Triemli.
22.06.2011:
Wer an Sonn- und Feiertagen beim Zoo parkiert, muss künftig mehr zahlen. Eine
Parkzeit von 5 Stunden kostet neu 10 Franken 50 statt wie bisher 2 Franken 50;
für 8 Stunden beträgt die Gebühr 15 Franken. An Wochentagen beträgt die
Parkgebühr wie bisher 50 Rappen pro Stunde. Der Rat stimmt der neuen Regelung
mit 93 zu 22 Stimmen zu. Die Tarife für die Parkkarten in der blauen Zone werden
in einer Verordnung neu geregelt. Der Gemeinderat setzt einen Gebührenrahmen
fest. Der Rat stimmt der neuen Verordnung mit 62 zu 40 Stimmen zu. Mit 75 zu 38
Stimmen lehnt der Rat ab, den Betrieb der Polizei-Datenbank über
«gewaltsuchende»
Sportfans weiterzuführen.
15.06.2011: Für
die Verwaltung kann die Stadt im Kreis 4 zusätzliche Räume an der Werdstrasse
für jährlich rund 570'000 Franken mieten und für 2,2 Millionen Franken
einrichten. Die entsprechende Vorlage wird mit 80 zu 37 Stimmen gutgeheissen.
Eine Motion, wonach die Stadt verjährten Lohnforderungen im Gesundheitswesen
doch noch hätte nachkommen müssen, bleibt unerfüllt. Die städtischen
Angestellten können in der zweiten Jahreshälfte wieder vergünstigte Lunch-Checks
beziehen. Das Stadtparlament findet nicht, dass Sechseläuten und Knabenschiessen
als Feiertage in der Gemeindeordnung zu verankern seien. Eine entsprechende
Einzelinitiative erhält nur 4 Stimmen.
08.06.2011:
Nach langer Diskussion nimmt der Rat den von der GPK erarbeiteten Bericht zu den
umstrittenen Innenstadt-Parkplätze zustimmend Kenntnis. Ein Postulat, das eine
regelmässige Parkplatzbuchhaltung fordert, wird mit 77 zu 37 Stimmen abgelehnt.
Mit 62 zu 54 stimmt der Gemeinderat dafür einem anderen Postulat zu, das vom
Stadtrat verlangt, dass die Zahl der Parkplätze tatsächlich gleich bleibt und
diese stets zum vorgesehenen Gebrauch zur Verfügung stehen. Bei der Planung
eines Weges in Affoltern ist die Beleuchtung vergessen gegangen. Der Rat muss
deshalb 800'000 Franken zusätzlich bewilligen, um die neuen Strassenlampen
finanzieren zu können. Der Rat stimmt dem Bau des Vulkanplatzes beim Bahnhof
Altstetten zu. Er bewilligt dafür einen Kredit von fast 4 Millionen Franken.
25.05.2011:
Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) und die Swisscom wollen das
städtische Glasfasernetz in Zukunft gemeinsam ausbauen. Dazu ist eine Anpassung
des Leistungsauftrages an das EWZ notwendig. Der Rat hat dies mit 98 zu 23
Stimmen bewilligt. Das EWZ beteiligt sich an einem Sonnenkraftwerk, das bis 2012
in Andalusien entsteht. Der Rat hat mit 95 zu 22 Stimmen einen Kredit von 19,54
Millionen Franken bewilligt. Mit 111 Ja gegen 3 Nein sagte der Gemeinderat Ja
zur neuen Datenschutzverordnung.
18.05.2011:
Ohne Diskussion überweist der Rat ein Postulat, die den Stadtrat aufzuzeigen
bittet, wie der Verlust von Ausweisen mittels E-Governments einfacher angezeigt
werden können. Mit 61 zu 56 Stimmen überweist der Gemeinderat ein Postulat für
ein einjähriges Moratorium zur Klärung offener Fragen betreffend die Einführung
von Fallpauschalen in der Spitalfinanzierung.
11.05.2011:
Der 58-jährige Architekt Joe Manser (SP) rückte turnusgemäss zum neuen
Gemeinderatspräsidenten auf. Er wurde von 100 der 121 anwesenden
Parlamentsmitglieder gewählt. Zum 1. Vize wählte der Rat mit 98 Stimmen Albert
Leiser (FDP), zum 2. Vize mit 73 Stimmen Martin Abele (Grüne).
13.04.2011:
Der Rat unterstützt eine Einzelinitiative, mit der eine Änderung im Fahrplan der
VBZ gefordert wird, mit 70 Stimmen: Die Tramlinie 10 soll an Randzeiten wieder
im 10-Minuten-Takt verkehren. Die Ratsmehrheit empfiehlt die Städteinitiative -
mit 68 zu 49 Stimmen - und den Gegenvorschlag des Stadtrates mit - 77 gegen 39
Stimmen - zur Annahme. Der Gemeinderat will die Lunch-Checks, die man dem
Personal gestrichen hatte, wieder auszahlen. Ein entsprechendes Postulat wir an
den Stadtrat überwiesen.
06.04.2011: Der
Planungskredit für das neue Hardturmstadion heisst eine Ratsmehrheit gut. Der
Stadtrat soll prüfen, ob der Fiskus die Fifa nicht stärker schröpfen könnte. Ein
entsprechendes Postulat wird mit 75 zu 46 Stimmen überwiesen. Im geplanten
Stadion Hardturm sollen zwei getrennte Kurven mit Stehplätzen für FCZ- und
GC-Fans geschaffen werden. Ein Postulat wird mit 112 zu 2 Stimmen überwiesen.
Die neue Polizeiverordnung kommt nach der Arbeit in der Redaktionskommission zur
Schlussabstimmung. Sie wird mit 87 zu 34 Stimmen genehmigt.
30.03.2011: Der
Rat heisst die neue Datenschutzverordnung, in der die Videoüberwachung geregelt
wird, mit 117 zu 0 Stimmen gut. Ein nicht zur Rückzahlung vorgesehenes Darlehen
von 6,8 Millionen Franken an die Volkshausstiftung wird erlassen. Der Rat
beschliesst mit 92 zu 24 Stimmen, die Bedingungen für den Forderungsverzicht
fallenzulassen. Die Mitglieder des Korps
«Kontrolle
Ruhender Verkehr»
sollen neu mit Uniformen ausgerüstet werden. Der Rat bewilligt den reduzierten
Betrag von 293'000 Franken.
23.03.2011:
Stadt Zürich zum Sparen gezwungen. Die bürgerliche Sparallianz in der
Budgetdebatte hielt bis am Schluss. Bis zuletzt hielt die Mitte-Rechts-Allianz
im Stadtzürcher Parlament allen Angriffen der Linken stand. Um 23.20 Uhr war
endlich entschieden, dass das Sparbudget mit 64 zu 61 Stimmen angenommen wurde.
SP, Grüne und AL lehnten es ab. Statt eines Defizits von 220 Millionen Franken
weist das überarbeitete Budget eine schwarze Null aus. Der Steuerfuss bleibt bei
119 Prozent.
16.03.2011: Von
zwei Uhr nachmittags bis Mitternacht haben sich 125 Zürcher Gemeinderäte mit dem
überarbeiteten Budget befasst. Dank Ausgabenbremse behielten die Bürgerlichen
die Oberhand. Die Fortsetzung der Debatte wird am Mittwoch, 23.3.11,
weitergeführt.
09.03.2011: Der
Rat bewilligt für zwei Arbeitsintegrationsprojekte die finanziellen Beiträge für
die Jahre 2011 bis 2014. Der Beitrag an den Glättliwägs wurde mit 93 zu 23
Stimmen bewilligt. Der Beitrag für den Verein Impulsis wurde mit 72 zu 33
Stimmen bewilligt. Ein Postulat regt an, beim Unterhalt von Strassen nur das
Nötigste zu machen. Der Rat lehnt mit 60 zu 46 Stimmen ab.
02.03.2011: Der
Gemeinderat genehmigt dem Stadtrat eine 12-monatige Fristerstreckung zur
Umsetzung eines Hauptstrassenraums am Lindenplatz in Altstetten mit 94 zu 24
Stimmen. Die nächsten vier Jahre soll die Stiftung Zürcher Lehrhaus mit jeweils
150'000 Franken unterstützt werden. Der Rat bewilligt den Betrag mit 83 zu 32
Stimmen. Die Stadt Zürich soll eine neue Allgemeine Polizeiverordnung erhalten.
Kurz vor Mitternacht wurde das Paket mit 111 zu 5 Stimmen verabschiedet.
09.02.2011: Die
Gemeinderäte müssen, um ins Rathaus zu gelangen, über einen grossen Haufen
Schnee klettern. Diesen haben Mitglieder des Verbandes des Personals der
öffentlichen Dienste vor das Ratshaus gekippt, um gegen die Sparmassnahmen bei
den Löhnen für die städtischen Angestellten zu protestieren. Als eine der
Massnahmen aus der im Jahr 2009 durchgeführten Analyse der Unfallversicherung
der Stadt Zürich (UVZ) wird deren Organisation neu geregelt und die
Aufsichtsstruktur geregelt. Der Rat genehmigt die Verordnung. Der Rat erhöht den
Kredit für die Erweiterung der provisorischen Schulanlage Ruggächer um drei
Pavillons ohne Gegenstimme. Ohne Gegenstimme genehmigt der Gemeinderat die Miete
des Amag-Areals in Schwamendingen durch die Stadt. Der Gemeinderat bewilligt 9
Millionen Franken für die Beteiligung am Projekt auf dem Löwenbräu-Areal mit 84
zu 25 Stimmen. Der Ausländerbeirat soll weitergeführt werden und eine
Geschäftsstelle bekommen. Der Rat stimmt grossmehrheitlich zu.
02.02.2011: Der
Rat behandelte bis spät in die Nacht der Entwurf für eine neue Allgemeine
Polizeiverordnung (APV). Die
«individualisierte
Kennzeichnung von Beamten im unfriedlichen Ordnungsdienst»
wurde mit 63 zu 59 Stimmen gutgeheissen. Nach langer Diskussion wurde ebenfalls
der sogenannte «Leichtbier»-Artikel
mit 90 zu 27 Stimmen angenommen. Die APV wird am 2. März wieder behandelt.
26.01.2011: Der
Rat überweist ein Postulat, welches anregt, eine Netzinfrastruktur für
Plug-in-Hybridfahrzeugen zu erstellen. Für die Realisierung eines Pilotprojekts
sei ein Rahmenkredit von 15 Millionen Franken bereitzustellen. Ein Postulat, das
für die Buslinie 66 eine Fahrplanoptimierung fordert, wird mit 68 zu 50 Stimmen
überwiesen. Ein Postulat wird vom Rat überwiesen, das bezweckt, dass die Stadt
Zürich ein langfristiges Bezugsrecht von Elektrizität aus solarthermischen
Kraftwerken in Europa zu sichern.
19.01.2011: Mit
einem Postulat wird gefordert, dass bei Stelleninseraten der Stadtverwaltung
gespart wird. Das soll vor allem dadurch geschehen, dass diese den Zeitungen
entzogen und vermehrt auf Online-Portalen veröffentlicht werden. Das Postulat
wird ohne Diskussion überwiesen. Die Unfallversicherung der Stadt wird neu
organisiert. Der Rat stimmt der neuen Verordnung mit 177 zu 0 Stimmen zu. Die
Gestaltungspläne für den Bau einer Wohnsiedlung auf dem Kalkbreite-Areal und die
Aufstockung des Technoparks werden vom Rat genehmigt. Einer Sanierung der
Schaffhauserstrasse müssen gemäss Plänen der Stadt acht Parkplätze vor dem
Hotel-Restaurant Fischer in Seebach weichen, zu dem eine Bäckerei gehört. Der
Gemeinderat überweist ein Postulat mit der Forderung, die Umgestaltung so
vorzunehmen, dass die Parkplätze und die Zufahrt aus beiden Richtungen erhalten
bleiben.
12.01.2011: Das
Verlaufsprotokoll der Ratsitzungen wird beibehalten. Ein Beschlussesantrag zur
Abschaffung dieses Instruments aus Spargründen scheitert mit 61 zu 58 Stimmen.
Auf teilen der Strecke Am Wasser und der ganzen Breitenstrasse in Höngg soll
Tempo 30 eingeführt werden. Der Vorstoss wird mit 68 zu 51 Stimmen überwiesen.
Der Rat hat anhand eines stadträtlichen Berichts über Sinn und Unsinn des
Road-Pricing unterhalten. Mit 74 zu 42 Stimmen nahm der Rat den Bericht
schliesslich zur Kenntnis.
22.12.2010:
Coaching für kranke Mitarbeiter in der Stadtverwaltung. Der seit 2007 andauernde
Versuch mit der Begleitung von erkrankten und verunfallten städtischen
Angestellten wird in ein definitives Angebot mit 93 zu 21 Stimmen gutgeheissen.
Der Rat überweist nach hitziger Diskussion mit 73 zu 45 Stimmen ein Postulat.
Darin wird der Stadtrat aufgefordert, nach Wegen zu suchen, um Heizpilze auf
städtischen Grundstücken zu verbieten. Der Rat überweist gegen die Stimmen von
SVP, FDP, GLP und CVP ein Postulat: Der Stadtrat soll die Baugenossenschaften
dahingehend beeinflussen, dass sie alte Wohnsiedelungen nicht abbrechen.
15.12.2010: 5-Prozent-Klausel soll fallen. Eine Einzelinitiative verlangt, dass für die
Gemeinderatswahlen geltende 5-Prozent-Klausel auf 2 Prozent gesenkt wird. Mit 98
zu 17 Stimmen wird das Geschäft überwiesen. Im Frühling hat der Stadtrat die
Unterstützung des Gewerbes im Kreis 4 über den Langstrassenkredit mangels
Nachfrage eingestellt. Der Rat stimmt dem Abschlussbericht zu. Die Stadt Zürich
unterstützt die Tourismusmarketing-Organisation Zürich Tourismus mit einem
jährlichen Beitrag von 1,2 Millionen Franken. Der Rat stimmt der Fortführung des
Kredits mit 88 zu 26 Stimmen zu.
08.12.2010:
Zürich muss sparen. Der Zürcher Gemeinderat weist den Budgetentwurf des
Stadtrats zurück. Mit 64 zu 61 Stimmen wurde das Budget zurückgewiesen. Der
Finanzvorsteher muss nun 220 Millionen Franken sparen und einen ausgeglichenen
Voranschlag präsentieren. Das überarbeitete Budget 2011 wird nun anfangs März im
Gemeinderat beraten.
01.12.2010: Der
Rat überweist ohne Diskussion ein Postulat, das die Prüfung von Alternativen zur
Verwendung von Streusalz im Winterdienst verlangt. Der Trimesterbericht zu den
Globalbudgets wird mit 101 Ja-Stimmen, bei 1 Enthaltung, genehmigt. Weiter
genehmigt der Rat den Bericht zu verstärkten Massnahmen bei der Bekämpfung von
Missbrauch im Bereich der Sozialhilfe mit 107 zu 5 Stimmen. Die Stadt Zürich
stellt in den nächsten vier Jahren der Stiftung Zürcher Schülerferien maximal
332'600 Franken pro Jahr zur Verfügung. Die Weisung wird mit 90 Ja-Stimmen bei
24 Enthaltungen genehmigt. Der Verein Fachstelle für Schuldenfragen im Kanton
Zürich wird bis 2014 mit jährlich maximal 133'00 Franken unterstützt. Der Rat
folgt dem Antrag des Stadtrats mit 92 zu 22 Stimmen. Die Stadt soll auf direkte
Abschlüsse von Bierlieferverträge mit Grossbrauereien für ihre Restaurants
verzichten und mehr mit lokalen Brauereien zusammenarbeiten. Das Postulat wird
überwiesen.
24.11.2010: Der
Stadtrat soll nach Möglichkeit einen Bericht zur Sicherheit in Zürich
erarbeiten, der Themen wie Strassenstrich und Alkoholexzesse einschliesst. Ein
Postulat dieses Inhaltes wird überwiesen. Die Exekutive kann diverse Beschwerden
gegen Gemeinderatsbeschlüsse zum Taxiwesen an entsprechende Instanzen
weiterziehen. Die entsprechenden Vorlagen werden überwiesen. Um den
Kehrichtbunker des Kehrichtheizkraftwerks Hagenholz den heutigen Anforderungen
anzupassen und seine Kapazitäten zu erhöhen, veranschlagt der Stadtrat 3,1
Millionen Franken. Der Objektkredit wird einstimmig gutgeheissen. Nach einer
längeren Debatte genehmigt der Rat den Geschäftsbericht der Asylorganisation
Zürich mit 97 zu 24 Stimmen.
17.11.2010: Der
Gemeinderat will, dass der Stadtrat auf das Pflanzen einer zusätzlichen
Baumreihe auf dem Bauschänzli verzichtet, weil dadurch der Weihnachtszirkus und
das Oktoberfest beeintächtigt werden könnte. Die beiden Postulate werden
diskussionslos an den Stadtrat überwiesen. Das städtische Ferienheim Bergquell
in Blatten (VS) wird verkauft, wobei ein Buchgewinn von 1,15 Millionen Franken
anfällt. Einer entsprechenden Weisung des Stadtrates wird zugestimmt. Der
Stadtrat soll prüfen, wie er die UBS-Sportanlage Guggach kaufen und für
Wohnungen, Sport oder einer Parkanlage nutzen kann. Das entsprechende Postulat
überwiesen.
10.11.2010:
2016 soll der 100. Geburtstag des Cabaret Voltaire und der Dada-Bewegung
gefeiert werden. Der Rat bewilligt dafür 390'000 Franken. Seit drei Jahren
bezahlen Zürcher Haushalte und Betriebe keine Gebühren für das Schmutzwasser.
Diese einmalige Bonusaktion war von Anfang an befristet. Der Gemeinderat stimmt
der Beendigung der Aktion zu. Der Stadtrat soll prüfen, wo am linken Seeufer ein
Erlebnisspielplatz gebaut werden kann. Der Rat überweist ein Postulat mit dieser
Forderung. Zusätzlich zum bestehenden Schlittelweg am
Üetliberg
soll eine
weitere, familienfreundlichere Schlittelstrecke geschaffen werden. Der Rat
überweist ein entsprechendes Postulat an den Stadtrat. Sogenannte
«Bahnhofsvelo»,
die längere Zeit unbenutzt auf öffentlichen Veloparkplätzen stehen, sollen
vermehrt eingezogen werden.
Der Rat überweist ein entsprechendes Postulat an den Stadtrat.
03.11.2010: Das
MFO-Gebäude in Oerlikon kann verschoben werden. Der Rat stimmt mit 95 zu 0
Stimmen - bei 23 Enthaltungen - zu. Weiter genehmigt der Rat den Kauf von zwei
Gewerbeliegenschaften an der Hohlstrasse für 4,5 Millionen Franken mit 92 zu 22
Stimmen. Zwei Bauparzellen in Hegnau können von der Stadt verkauft werden. Der
Rat spricht sich mit 104 zu 6 Stimmen für das Geschäft aus. Das Postulat, das
eine Verringerung des Verkehrs auf der Schulhausstrasse fordert, wir mit 62 zu
55 Stimmen überwiesen.
27.10.2010: Ab
2013 wird in Zürich Kompost eingesammelt und zu Biogas verarbeitet. Im
Werdhölzli soll genügend Biogas entstehen, um 5'000 Wohnungen heizen zu können.
Dieses Vorhaben wurde mit 92 zu 23 Stimmen gutgeheissen. Der Rat genehmigt mit
89 zu 26 Stimmen einen Kredit von 10 Millionen Franken für das Projekt Smart
Metering des EWZ. Es sieht den Einbau von Stromzählern mit erweiterten
Funktionen zu. An Orten mit viel Publikum sollen vermehrt Defibrillatoren
aufgestellt werden. Das Postulat wird überwiesen. Die Grünen wollen 20 Millionen
Franke jährlich bereitstellen, um energetische Gebäudesanierungen
mitzufinanzieren. Das Postulat wird aber mit 55 zu 53 Stimmen abgelehnt.
06.10.2010: Das
Konzept, nach dem Zürich seine Innenstadt beleuchtet, kann weitergeführt werden.
Der Rat genehmigt mit 88 zu 26 Stimmen eine verlängerte Gültigkeit des
Rahmenkredits. Auf dem Areal Forchstrasse im Realp-Quartier kann die dort
ansässige Firma mit einem Erweiterungsbau Büroräume schaffen. Der Rat heisst mit
105 zu 0 (Null) Stimmen die angepasste Nutzungsplanung gut. Der Rat spricht
Beiträge an 5 sozial orientierte Stiftungen und Vereine für die nächsten 4
Jahre: Zürcher Kinder- und Jugendheime, Jugendwohnnetz, Kinderzirkus Robinson,
das Marie-Meierhofer-Institut und Isla Victoria.
29.09.2010: Neu
werden die Verhandlungen im Gemeinderat in Form eines Audio-Protokolls
öffentlich zugänglich sein. Damit will der Rat interessierten Bürgern die
Gelegenheit geben, die Debatten bequem von zu Hause aus zu verfolgen. Der Rat
ist zufrieden mit der Umsetzung der Konsequenzen aus den Vorfällen im Schulhaus
Borrweg; er nimmt den entsprechenden Bericht entgegen. Der Stadtrat kann künftig
die Jahresbeiträge an die grösseren Kulturinstitutionen selbständig der Teuerung
anpassen. Mit 75 zu 40 Stimmen hat der Rat der Weisung zugestimmt.
22.09.2010: Mit
94 zu 23 Stimmen hat das Stadtparlament den Jahresbericht 2009 der Ombudsfrau
abgenommen. Der Jahresbericht des Datenschutzbeauftragten wurde mit 115 zu 0
(Null) genehmigt. Mit 93 zu 23 hat der Rat dem Geschäftsbericht des Stadtrats
für 2009 zugestimmt. Das Stadtparlament fordert eine Umgestaltung des
Seilergrabens. Er will damit die Sicherheit für Schulkinder verbessern. Der Rat
stimmte beiden Postulaten zu. Den baulichen Umgestaltung mit 76 Ja zu 40 Nein,
Tempo 30 am Hirschengraben mit 93 Ja zu 23 Nein.
15.09.2010:
Der Gemeinderat sagt deutlich Ja zum 120-Meter-Silo der Swissmill im Stadtkreis
5 mit 104 zu 10 Stimmen. An einer der Zürcher Hochschulen kann mit bis zu 1
Million Franken im Jahr aus der Stadtkasse ein Forschungsschwerpunkt zu
Energieeffizienz und erneuerbare Energien geschaffen werden. Der Rat heisst die
Vorlage mit 95 gegen 21 Stimmen gut. Die Gebühren für die Prüfung von
Baugesuchen durch die Stadt sollen gesenkt werden. Der Rat überweist die Motion
mit 76 zu 38 Stimmen.
08.09.2010: Zum
ersten Mal wird im Kanton Zürich ein Gemeinde-Referendum ergriffen, wie es die
neue Kantonsverfassung von 2006 vorsieht. Der Gemeinderat der Stadt Zürich
bringt damit einen Beschluss des Kantonsrates über die Revision des
Steuergesetzes zur Volksabstimmung. Der Rat stimmte mit 62 gegen 59 Stimmen für
das Referendum. Der Rat überweist einstimmig ein Postulat. Der Stadtrat soll
prüfen, unter welchen Bedingungen die Street-Parade-Boulevard-Cafés wieder
öffnen dürfen.
01.09.2010: Der
Gemeinderat hat dem Stadtrat den Auftrag erteilt, die Schulleitungen
administrativ zu entlasten. Zwar sei dies eigentlich Aufgabe des Kantons. Der
Handlungsbedarf sei aber so gross, dass nun nicht länger zugewartet werden kann.
Die Motion wurde mit 64 zu 51 Stimmen überwiesen. Bericht zur Chancengleichheit
an der Schule. Mit 64 zu 50 Stimmen überweist der Rat ein Postulat, in dem vom
Stadtrat ein Bericht zu den Lernchancen in der Stadt Zürich verlangt wird.
25.08.2010: Der
Gemeinderat hat sich gegen die Schaffung separater Primarklassen für hochbegabte
Schülerinnen und Schüler ausgesprochen. Das Postulat der FDP wurde mit 73 zu 38
Stimmen abgelehnt. Der Gemeinderat hat dem Stadtrat den Auftrag erteilt, die
Schulleitungen administrativ zu entlasten. Zwar sei dies eigentlich die Aufgabe
des Kantons. Der Handlungsbedarf sei aber so gross, das nun nicht länger
zugewartet werden könne. Die Motion wurde mit 64 zu 51 Stimmen überwiesen.
25.08.2010: Der
Städteverband erhält mehr Geld aus Zürich. Mit 97 zu 21 Stimmen stimmte der
Gemeinderat der Erhöhung zu. Weiter wurde der Stadtrat verpflichtet, 2014 einen
Bericht über die Fortschritte im Städteverband vorzulegen. Besserer Zugang zum
Bahnhof Oerlikon und breitere Bushaltestelle. Die beiden Postulate wurden je mit
96 zu 22 Stimmen überwiesen. Ein Postulat, das die beschleunigte Realisierung
einer Fussgänger- und Velounterführung in Affoltern verlang, wird mit 91 zu 26
Stimmen überwiesen. Einhausung Affoltern: das Volk bestimmt. Neben
Schwamendingen soll auch Affoltern eine Autobahnüberdeckung bekommen. Der Rat
stimmte der Vorlage mit 96 zu 22 Stimmen zu. Er beschloss zudem eine
Volksabstimmung. Der Urnengang wird voraussichtlich Ende November stattfinden.
14.07.2010: Das
Projekt Langstrasse plus soll auf veränderten Basis weitergeführt werden. Ein
entsprechendes Postulat wird mit 72 zu 46 Stimmen überwiesen. Bei der Behandlung
der Zusatzkredite, die in der Höhe von 49 Millionen Franken beantragt sind,
werden Posten von 4 Millionen Franken nicht bewilligt. Abgelehnt werden unter
anderem ein Betrag an die Alfred-Escher-Stiftung. Als Gesamtpaket wird die
Vorlage für die Zusatzkredite mit 93 zu 22 Stimmen gutgeheissen.
07.07.2010: Der
Zürcher Gemeinderat genehmigt die Rechnung 2009. Mit einem Defizit von 6,1
Millionen Franken gegenüber dem budgetierten Aufwandüberschuss von 216,3
Millionen Franken schloss die Rechnung der Stadt Zürich mit einer
«roten
Null» ab.
30.06.2010:
Der Rat stimmt dem Gestaltungsplan Oberer Leonard mit 199 zu 0 Stimmen zu. Damit
ist es der ETH möglich, einen Neubau für ihr Departement für Management,
Technologie und Ökonomie zu erstellen.
23.06.2010: Der
Gemeinderat hat kein Ohr für Surfer. Das Projekt für eine stehende Welle
unterhalb des Kraftwerks Letten wurde unter Namensaufruf mit 66 zu 46 Stimmen
abgelehnt.
16.06.2010: Der
Rat nimmt den Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) zu den Vorfällen im
Pflegezentrum Entlisberg zur Kenntnis. Drogenschnelltests mit Speichelanalyse
sollen künftig nur in der polizeilichen Arbeit eingesetzt werden können und
nicht in Drogenkliniken verwendet werden dürfen. Der Rat lehnt ein Postulat ab,
das verlangte, den Einsatz der Tests auch in anderen Zusammenhängen zu prüfen.
Der Stadtrat soll prüfen, ob der kontrollierte Verkauf von Cannabis in der Stadt
Zürich als wissenschaftlich begleiteter Pilotversuch eingeführt werden kann. Der
Rat unterstützt ein entsprechendes Postulat gegen die bürgerlichen Ratsseite.
09.06.2010:
Ausländer sollen sich gratis integrieren können. Die Forderung, nach
unentgeltlichen Integrationskursen fand eine komfortable Mehrheit dank SP,
Grünen, CVP, EVP und AL. Nach Ansicht der FDP und SVP ist die Forderung dagegen
schon weitgehend erfüllt: Die Fachschule Viventa biete bereits heute
Integrationskurs für verschiedene Gruppen an. In einer mit 75 zu 37 Stimmen
überwiesenen Motion fordert der Gemeinderat, den Einsitz von Stadträten und
Verwaltungsmitarbeitern in anderen Institutionen strenger zu regeln.
02.06.2010: Der
Gemeinderat stimmt mit 73:47 Stimmen den Änderungen der Parkplatzverordnung zu.
Damit wird es künftig möglich, Wohngebäude ohne Parkplätze zu erstellen, wenn
ein Mobilitätskonzept vorhanden ist. Das Fahrtenmodell wurde aus der Vorlage
gestrichen. Eine Motion wird dem Stadtrat überwiesen, die den
«Überhang»
von Parkplätzen in Zürich innerhalb von 10 Jahren abbauen will. Dabei handelt es
sich um bis zu 18'000 Parkplätze, die längst nicht mehr bewilligungspflichtig
wären. Der Rat überweist ein Postulat, in dem die Aufwertung des
Wipkingerplatzes gefordert wird.
26.05.2010: Für
ein Rechenzentrum und den Ausbau der Entsorgung im Hagenholz hat der Rat 72
Millionen Franken genehmigt. Mit 99 zu 24 Stimmen stimmte er dem Kredit zu; das
letzte Wort hat das Volk. Ein Postulat für Sperrgut-Gratisabgabe im Stil der
Cargo-Trams in allen Stadtkreisen wird klar überwiesen. Der Verbrauch von
Plasicsäcken soll gemäss überwiesenem Postulat mit geeigneten Massnahmen
drastisch gesenkt werden. Eine Unterführung für den Verkehr soll die Gebiete
nördlich und südlich des Bahnhofs Affoltern verbinden. Das Postulat wird
überwiesen.
19.05.2010:
Der neugewählte Zürcher Gemeinderat
nimmt seine Arbeit auf. 125 Mitglieder des Zürcher Gemeinderates haben die erste
Sitzung in der neuen Legislatur abgehalten. 22 neue Gemeinderätinennen und
Gemeinderäte haben erstmals im Ratssaal Platz genommen. Zur neue Präsidentin
gewählt wurde SVP-Gemeinderätin Marina Garzotto - die erste SVP-Frau, die als
höchste Stadtzürcherin auf den Präsidentenstuhl, dem
«Bock»,
Platz nimmt. Sie erhielt 85 Stimmen. Neben ihr leiten dieses Jahr Joe Manser
(SP, 106 Stimmen) als erster und Albert Leiser (FDP, 96 Stimmen) als zweiter
Vizepäsident das Rasgeschehen.
21.04.2010: Der Zürcher Gemeinderat bleibt sich auch in der letzten Sitzung in alter
Zusammensetzung treu. Er hat nochmals gemacht, was der Rat die letzten vier
Jahre getan hat: ein wenig gestritten, viel Geld ausgegeben und sich mit sich
selbst beschäftigt. Zum Schluss verabschiedete der scheidende Ratspräsident noch
27 Gemeinderäte. 10 waren nicht mehr zur Wahl angetreten, 17 sind abgewählt
worden. Zusammen mit den 45 Ratsmitgliedern, die schon während der letzten vier
Jahre zurückgetreten sind, wird so deutlich mehr als die Hälfte des 125-köpfigen
Gremiums ausgewechselt. Schönbächler selber wurde von Stadtpräsidentin Corin
Mauch verabschiedet.
14.04.2010: Der Rat
erhöht den Projektierungskredit für die Kunsthauserweiterung mit 99 zu 3 Stimmen
auf 18 Millionen Franken. Damit soll ein Gestaltungsplan und ein Bauprojekt
erarbeitet werden. Der Rat stockt den vom Volk bewilligten Kredit zum Neubau des
Schulhauses Leutschenbach um 3,6 auf neu 64,35 Millionen Franken auf. Die
Erhöhung wurde durch Kostenüberschreitungen beim Bau verursacht.
07.04.2010: Der Rat
nahm einen Bericht zur Lehrstellensituation in Zürich zur Kenntnis. Obwohl sich
die Situation in den letzen Jahren verbessert hat, wollte eine Mehrheit ein
Postulat aus dem 2005, in welchem weitere städtische Lehrwerkstätten gefordert
werden, nicht als erledigt abschreiben. Die Quartierfabrik Vert.Igo, bisher von
Pro Juventute Zürcher Gemeinschaftszentren geführt, bekommt eine neue
Trägerschaft: die Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime. Der Rat ist
einverstanden. Die Stadt Zürich soll prüfen, wie er den Mitarbeitenden der
Stadtverwaltung die Lohnabrechnung elektronisch zugänglich machen kann. Ein
entsprechendes Postulat wird überwiesen.
31.03.2010: Der
Gemeinderat passt seine Geschäftsordnung neueren Entwicklungen und Entscheiden
an. Die städtische Unfallversicherung, die wegen angeblichen Missständen in die
Schlagzeilen geraten sind, wird weitgehend entlastet. Ein entsprechenden Bericht
von RPK und GPK wird vom Rat gutgeheissen.
24.03.2010: Mit
versöhnlichen, manchmal sogar warmen Worten sind die scheidenden
Stadtratsmitglieder Kathrin
Martelli, Robert Neukomm und
Ester Maurer im Zürcher Gemeinderat verabschiedet worden. Ja für Alterwohnungen
in der Köschenrüti. Mit grossem Mehr wird die Überführung des Projekts
Altersheim Köschenrüti in Seebach an die Stiftung Alterwohnung gutgeheissen.
Ohne Gegenstimme spricht sich der Rat für die provisorische Schulanlage
Ruggächer in Affoltern aus.
17.03.2010: Ein
Postulat zur Personalaufstockung bei der Stadtpolizei für Grosseinsätze wird
diskussionslos überwiesen. Das Parlament genehmigt die Projektierung der zweiten
Etappe des Projekts «Quartieranbindung Ost» für den Bahnhof Oerlikon. Der Rat
ändert den Baulinienabstand in der Hohlstrasse - im Bereich zwischen Europa- und
Hardbrücke - von heute 22 bis Metern auf neu 28 Meter.
10.03.2010: Im
Restaurant Fischerstube am Zürichhorn soll es nach dem Umbau wieder eine
Terrasse geben. Das Postulat wurde diskussionslos überwiesen. Arealüberbauungen
sollen künftig erhöhten energetischen Anforderungen genügen und dem Standard
Minergie-P entsprechen. Eine Änderung der Bau- und Zonenänderung, wurde per
Motion mit 89 zu 22 Stimmen gutgeheissen. Der Rat sagte mit 85 zu 25 Stimmen Ja
zum Gestaltungsplan für das 20 Hektaren grosse Entwicklungsgebiet Manegg im
Süden Wollishofen.
03.03.2010: Der
Gemeinderat unterstützt den Verkauf der Stadtküche mit 72 zu 45 Stimmen. Das
letzte Wort haben aber die Stimmbürger. Neue Grundlage für die
Arbeitsintegration. Die Massnahmen der Stadt zur Integration von
Sozialhilfebezügern und Jugendlichen in den Arbeitsmarkt werden auf neue
gesetzliche Grundlagen gestellt. Die Vorlage wird mit 89 zu 23 Stimmen
unterstützt.
10.02.2010:
Alle Fraktionen verurteilten die Ausschreitungen vom Samstag scharf. Frau Maurer
die Polizeivorsteherin konnte sich die Argumente nicht mitanhören: Sie war nicht
im Gemeinderat anwesend. Ohne Gegenstimme genehmigte der Rat einen Objektkredit
von 62 Millionen Franken für den Ersatzneubau des Altersheims Trotte. Der
Gemeinderat bewilligte neue Sponsorenverträge des EWZ.
03.02.2010:
Ja zum Nagelhaus. Für eine Nachbildung des chinesischen Nagelhauses und ein Nebengebäude am Escher-Wyss-Platz mit Restaurant, Kiosk und WC werden
5,9 Millionen Franken mit 76 zu 34 Stimmen bewilligt. Mit 92 zu 21 Stimmen sagt
der Rat Ja zum Verkauf eines Stücks Land auf dem Hardturmareal. Damit wird die
dort geplante Überbauung mit Hochhaus möglich. Das Projekt Wirkungsorientierte
Verwaltungsreform (WoV) wird vom Pilotbetrieb in eine definitive Form überführt;
Die Vorlage wird mit grossem Mehr verabschiedet.
27.01.2010: Die
Stiftung zur Erhaltung von preisgünstigem Wohn- und Gewerberaum in der Stadt
Zürich (PWG) soll mehr Geld bekommen. Der Rat stimmt drei entsprechenden
Vorstössen gegen die Stimmen von FDP und SVP zu. Baurechtsverträge mit
gemeinnützigen Bauträgern anpassen. Der Gemeinderat stimmt der Motion zu. Zahl
und Grösse der nur als Zweitwohnungen genutzten Wohnungen in der Stadt Zürich
sollen erhoben werden. Der Rat stimmt einem entsprechenden Postulat gegen die
Stimmen der FDP und SVP zu.
20.01.2010:
Fünf Subventionsvorlagen für Kulturinstitute (Theater Rigiblick, Miller's
Studio, Verein Fabrikjazz der Roten Fabrik, Zürcher Festspiele, Schweizer
Kammerchor) wurden vom Parlament genehmigt. Der Gemeinderat stritt über
eine Stunde, bis er mit 74 gegen 43 Stimmen den Bericht des Stadtrates zur
Ausländer- und Integrationspolitik zustimmend zur Kenntnis nahm.
13.01.2010:
Der Gemeinderat streitet ausgiebig über die allgemeine Polizeiverordnung. Er
lehnt mit 62 zu 60 Stimmen eine Rückweisung der umstrittenen Verordnung an den
Stadtrat knapp ab. Die Spezialkommission muss die Mängel in neuer
Polizeiverordnung selbst beseitigen. Der Rat bewilligt einen Kredit von 18,4
Millionen Franken zur Optimierung der Hochspannungsleitung in Zürich Süd ohne
Gegenstimme.
06.01.2010:
Die Subventionssumme für das Schauspielhaus Zürich wird um 700'000 Franken auf
35,47 Millionen Franken angehoben. Der Rat heisst die Vorlage mit 76 zu 40
Stimmen gut. Mit 91 zu 22 stimmte der Rat dem Zwischenbericht zum Kulturleitbild
2008 bis 2011 zu. Kinder bis 16 Jahre sollen Museen in Zürich gratis besuchen
können. Mit 77 zu 39 Stimmen wurde das Postulat überwiesen.
16.12.2009:
Das umstrittene Quartierzentrum Wiedikon kommt vors Volk. Die bürgerlichen
Parteien haben das Behördenreferendum ergriffen. Von der Zweierstrasse bis zum
Sihlhölzli soll eine Veloverbindung angelegt werden. Der Rat überweist ein
Postulat mit 68 zu 49 Stimmen an den Stadtrat. Der Geschäftsbericht der
Asylorganisation ist mit 90 zu 25 Stimmen zur Kenntnis genommen worden. Der
Gemeinderat nimmt zwei weitere Berichte zur Kenntnis, einen zur
Schulsozialarbeit und einen über Prozesse, Missbräuche und die Qualität bei der
Sozialhilfe.
11.12.2009:
Nach der Marathonsitzung verschlechtert sich das Budget um 11 Millionen Franken.
Das Stadtparlament hat das Budget am frühen Samstagmorgen (04.30 Uhr) mit 98 zu
20 Stimmen gutgeheissen. Der Steuerfuss bleibt bei 119 Prozent. Eine Senkung des
Steuerfusses um drei Prozentpunkte wurde mit 99 zu 20 Stimmen bachab geschickt.
09.12.2009:
Die Stadt Zürich budgetiert für das Jahr 2010 ein Defizit von 216,6 Millionen Franken bei Ausgaben von rund 7,8
Milliarden Franken. Der Hafenkran ist gekippt. In der Budgetdebatte würde der
umstrittene Hafenkran am Limmatquai mit 62 zu 60 Stimmen versenkt. Sämtliche
Sparanträge waren chancenlos. Weniger Geld für den Strassenbau. Die Ratsmehrheit
will 2 Millionen Franken für den Bau von Velowegen einsetzen.
02.12.2009:
Der Gemeinderat will kein Verbot von Sterbewohnungen in Gebieten ab 90 Prozent
Wohnanteil. Der Rat lehnte das Postulat mit 78 gegen 25 Stimmen ab. Die
Organisatoren des Zürich-Fäscht sollen von der Stadt stärker und konkreter auf
Ökologie und Nachhaltigkeit verpflichtet werden als bisher, verlangt ein
Postulat, das gestern mit 60 zu 44 Stimmen überwiesen wurde. Der jährliche
Beitrag ans Organisationskomitee von 135'000 Franken war unbestritten. Der Rat
genehmigt zwei Rahmenkredite von zusammen 28 Millionen Franken, mit denen in
städtischen Liegenschaften zusätzliche Energiesparmassnahmen umgesetzt werden
sollen.
25.11.2009:
Der Rat ernannte nach gut zweistündiger Diskussion den neuen Leiter der
Parlamentsdienste. Mit 44 zu 37 Stimmen sprach sich der Rat in einer geheimen
Abstimmung für den 42-jährigen SP-Gemeinderat - Andreas Amman - aus. Die zweite
Serie von Zusatzkrediten für das Jahr 2009 von über 16,2 Millionen Franken hat
der Gemeinderat klar genehmigt.
18.11.2009:
«Freie
Allmend» heisst die
Volksinitiative, und sie will: die Allmend Brunau der Freihaltezone zuweisen.
Die Initiative verstösst gegen den Grundsatz der Planungsbeständigkeit, hielt
die Spezialkommission in Bezug auf die Freestyle-Anlage fest. Mit 112 zu 5
Stimmen empfiehlt der Rat die Initiative zur Ablehnung. Affoltern braucht das
Schulhaus Ruggächern, das der Stadtrat 2004 zurückstellte. Der Schulvorsteher
warnte vor übertriebener Hast. Der Vorstoss wurde mit 97 zu 19 Stimmen trotzdem
überwiesen.
11.11.2009:
Klares Ja zur Landesmuseum-Erweiterung. Mit 102 zu 13 Stimmen wurde der 10
Millionen Kredit für den Erweiterungsbau beschlossen. Mit 67 zu 47 Stimmen wurde
eine Behördeninitiative überwiesen, dass jugendliche Sans-paiers nach Abschluss
der Schule eine Berufsausbildung absolvieren können.
04.11.2009:
Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) soll klären, ob der historische Kompromiss
richtig umgesetzt wird. Der Gemeinderat sprach sich mit 75 zu 42 Stimmen klar
für die vertiefte Untersuchung aus. Der Fischerweg soll verbreitet und mit
Sitzplätzen sowie Zugängen zum Wasser ausgestattet werden. Mit 95 zu 25 Stimmen
wurde der Landverkauf- und Landtauschvertrag von 1,7 Millionen Franken mit der
Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) in Wiedikon genehmigt.
28.10.2009: Die
Weisung über die Finanzierung des
«Züri-Fäschts» geht zurück an
die Kommission. Es soll noch einmal darüber diskutiert werden, wie die
Leistungen der Stadt an dieses Volksfestes in Form von Sach- und Peronalkosten
auszuweisen sei. Der Rat überweist mit 75 zu 45 Stimmen ein Postulat, mit dem
eine «Film-Kommission» für Zürich anregt: Wenn eine Metropole als Drehort für
Filme diene, sei das standortfördernd. Der Stadtrat soll im Rahmen der
Standortförderung abklären, wie Firmen der Umwelttechnologie für Zürich gewonnen
werden können. Der Rat überweist ein entsprechendes Postulat.
21.10.2009: Der
Gemeinderat erhöht Prämie für den Kauf von energieeffizienten Kühlgeräten. Mit
93 zu 18 Stimmen hat sich der Rat für eine Art Abwrackprämie für alte
Kühlschränke ausgesprochen. Die Aktion richtet sich an EWZ-Kunden, die ein
A++-Kühlgerät kaufen und somit maximal 400 Franken erhalten. Der Rat überwies
ein Postulat, das die Öffnung der Busspur auf der Hardbrücke auch für Taxi
verlangt.
30.09.2009:
Rat sagt Ja zu den provisorischen Parkplätzen beim Opernhaus. Die Parkfelder
sollen zum Weihnachtsverkauf bereitstehen. Einstimmig har der Rat einen Kredit
von 6,75 Millionen Franken bewilligt für die Erneuerung eines Brandhauses im
Ausbildungszentrum Rohwiesen in Opfikon. Der Stadtrat soll sich als
Arbeitgeberin bei dem von den Sozialpartnern im Sommer lancierten
Lohngleichheits-Dialog beteiligen. Der Rat hat das Postulat mit 75 zu 42 Stimmen
überwiesen.
23.09.2009:
Der Bericht von Ombudsfrau und Datenschutzbeauftragten werden vom Rat genehmigt.
Die SIP-Patrouillen gegen Jugendgewalt werden definitiv eingeführt. Der Rat
stimmt dem Antrag des Stadtrates mit 92 zu 22 Stimmen zu. Das Schweizerische
Arbeitshilfswerk (SAH) erhält für die Auftragsvermittlungsstelle Etcetera für
die nächste vier Jahren einen jährlichen Betriebsbeitrag von 275'000 Franken.
Den Kredit genehmigt der Rat mit 76 zu 40 Stimmen.
16.09.2009:
Gewerbebetriebe, die wegen Bauarbeiten der Stadt Beeinträchtigungen hinnehmen
mussten, sollen bei Aktionen zur Wiederankurbelung der Geschäfte in den Genuss
vereinfachter Bewilligungsverfahren kommen. Das Postulat wurde diskussionslos
überwiesen. Mit 117 zu 0 Stimmen wurde der Geschäftsbericht 2008 des Stadtrates
genehmigt. Lehrabgänger der Stadt, die keine Anschlusslösung finden, sollen wenn
immer weiter beschäftigt werden. Das Postulat wurde mit 77 zu 4 Stimmen
überwiesen.
02.09.2009:Der
Rat genehmigt 2 Millionen Franken für die Neugestaltung in Zürich Wollishofen.
Verkauf von Bauland in Mönchaltdorf. Der Rat hat die entsprechenden Kaufverträge
zum Preis von 6 Millionen Franken bewilligt. Der Rat hat eine Teilrevision der
Geschäftsordnung genehmigt. Die neue Verordnung sieht vor, dass Zusatzsitzungen
eingeschaltet werden können, falls die Pendenzen des Rates zu stark anwachsen.
26.08.2009:
Der Gemeinderat befasste sich mit 16 Vorstössen zum Fusball-Hooliganismus. Mit
114 zu 4 Stimmen wird ein Postulat überwiesen, das Absprachen zwischen
Schnellrichtern in Stadien und der Stadtpolizei fordert. Abgelehnt wurde mit 44
zu 74 Stimmen ein Postulat, das die sofortige Bestrafung von Delinquenten
verlangte. Eine Motion, die eine Verordnung sowie ein Sicherheitskonzept für das
NLA-Stadion forderte, wurde mit 44 zu 73 Stimmen abgelehnt. Die Volksinitiative,
die eine Beschränkung von Hochhäusern auf 40 Metern Höhe verlangte, wird mit 112
zu 3 Stimmen abgeschmettert.
19.08.2009:
Der Zoo erhält 9,8 Millionen Franken für neue Bauten. Mit 104 zu 13 stimmte der
Rat dem Kredit zu. Weitere 19 Millionen Franken für Geothermie-Bohrungen beim
Triemli. Der Gemeinderat hat den Antrag mit 95 zu 21 Stimmen
gutgeheissen.
08. 07.2009:
Teures IT-Debakel im Sozialdepartement. Der Rat spricht 2,2 Millionen Franken
für das gescheiterte Informatikprojekt und spricht sich mit einer klarer
Mehrheit für eine Untersuchung des IT-Debakels aus. Ja zum Zusatzkredit. Die
städtische Rechnung verschlechtert sich um 47,3 Millionen Franken. Der
Zwischenbericht zum Langstrassen-Kredit wird mit 73 zu 45 Stimmen zustimmend zur
Kenntnis genommen. Das Zürcher Trinkwasser wird billiger. Der Gemeinderat hat
den Antrag des Stadtrates mit 115 zu 0 Stimmen genehmigt. Das bedeutet eine
Preissenkung um 24 Rappen pro 1 Kubikmeter Frischwasser.
01.07.2009: Der Rat hat die
Rechnung 2008, die mit einem Aufwandüberschuss von 179 Millionen Franken
abschliesst, gutgeheissen. Die Geheimniskrämerei um die Kosten der EURO 08
bleibt ohne Folgen. Der Antrag, um eine Offenlegung der effektiven Kosten des
Grossereignisses, unterlag mit 74 Nein zu 43 Ja Stimmen.
24.06.2009: Der Gemeinderat
stimmt mit grosser Mehrheit der Reorganisation des Sozialwesens zu (82 zu 8
Stimmen; bei 31 Enthaltungen). Über die Vorlage wird an der Urne noch abgestimmt
werden müssen.
03.06.2009: In Zürich sollen
umweltfreundliche Taxi gefördert werden. Der Rat stimmt der neuen Taxiverordnung
deutlich zu. Der Zugang zum Taxigewerbe wird erleichtert.
27.05.2009: Ja zum
Hardau-Park. Nein zu den Ersatzparkplätzen. Der Rat streicht den Kredit für die
Schaffung von 50 unterirdischen Parkplätzen. Die 1,4 Millionen Franken, die
dafür im Kredit für den Park vorgesehen waren, wurden mit 63 zu 52 Stimmen der
linksgrünen Ratsmehrheit gestrichen.
06.05.2009: In
Fraktionserklärungen verurteilen SP, SVP und FDP die 1. Mai Gewaltschäden. Die
Schuldzuweisungen sind wie jedes Jahr sehr kontrovers. Stadträtin Esther Maurer
will mit der 1.-Mai-Organisation
«über die Bücher gehen».
29.04.2009: Glanzvolle Wahl
des neuen Gemeinderatspräsidenten. Robert Schönbächler bekam 110 von 122
Stimmen. Die erste Vizepräsidentin Marina Garzotto musste sich mit 74 Stimmen
vorlieb nehmen. Als zweiter Vizepräsident wurde mit 99 Stimmen Joe A. Manser
gewählt. Die heutige Sitzung war auch die letzte Ratssitzung von Elmar
Ledergerber, dessen Stadtpräsidium heute endet. Fiammetta Jahreiss dankt ihm mit
herzlichen Worten und einem grossen Blumenstrauss. Elmar Ledergerber
verabschiedete Fiammetta Jahreiss ebenso mit warmen Worten als Ratspräsidentin.
13.05.2009:
Die
«Horrorklasse»
gab es nicht, aber der Schulpräsident machte Fehler.
Der Rat nahm den Bericht mit 95 zu 22 Stimmen an. Das Behördenreferendum gegen
die Hooligan- Datenbank
«Gamma»
ist gültig. Die
Abstimmung wird am 27. September 2009 stattfinden.
01. 04.2009: Die Stadtzürcher Hooligan-Datenbank "Gamma" kommt vors Volk. Der Rat sagt Ja zur Verordnung mit 74 zu 46 Stimmen. Behördenreferendum von AL und Grünen zustande gekommen. Das Volk wird entscheiden. Beiträge an Private für Teillohnjobs. Für sechs private Trägerschaften hat der Rat für die kommenden drei Jahre Beiträge von insgesamt 4,9 Millionen Franken bewilligt. Der Gemeinderat hat einer Weisung zugestimmt (96 zu 18 Stimmen), wonach der bezahlte Vaterschaftsurlaub von 5 auf 10 Tage verlängert werden soll.
25.03.2009: Zusammenzug von Sportklassen überdenken. Mit 62 gegen 53 Stimmen spricht sich der Rat dafür aus, dass der Stadtrat die Pläne für eine räumliche Zusammenführung der bisher im Neumünsterquartier ansässigen Kunst- und Sportschule (K&S) sowie der Mannschaftssport-Klassen im Schulhaus IM Birch in Oerlikon nochmals überprüfen soll. Kritisierte Lease-and-lease-back-Verträge. Der Bericht der RPK über die vom Stadtrat getätigten "Cross Border Leasing"-Geschäfte wird vom Rat einstimmig und zustimmend zur Kenntnis genommen. GPK untersucht Fall Entlisberg. Ein Antrag, die Geschäftsprüfungskommission solle die Übergriffe im städtischen Pflegezentrum Entlisberg untersuchen, wird durch den Rat angenommen. Die GPK wünscht, zum Thema Unfallversicherung der Stadt Zürich (UVZ) eine Untersuchung durch die Finanzkontrolle.
18.03.2009: Stellenwachstum trotz Stellenplafonierung. Der Rat hat ein Postulat mit 61 zu 59 Stimmen abgelehnt, das die Stellen nur durch Volksentscheide legitimieren wollte. Freiwilligenarbeit fördern. Ein entsprechendes Postulat hat der Rat mit 76 zu 43 Stimmen überwiesen. Dem Antrag des Stadtrates, ein 6000 Quadratmeter grosses Stück Gewerbeland in Oberhasli zum Preis von 1,6 Millionen Franken zu verkaufen, hat der Rat mit 97 zu 3 Stimmen zugestimmt.
11.03.2009: Mit 81 zu 32 Stimmen hat sich der Gemeinderat für die Realisierung des Altersheims Köschenrüti ausgesprochen. Rote Köpfe um blaue Zonen. Kernpunkt des Vorstosses war die Idee, die Gewerbetreibenden mindestens gleich zu behandeln wie die Anwohner. Die Motion wird knapp mit 58 zu 57 Stimmen abgelehnt.
04.03.2009: Der Rat verabschiedet eine Teilrevision der Geschäftsordnung sowie die Entschädigungsverordnung. Keine ZVV-Abonnemente für den Gemeinderat. Der Initiant des Postulates zog nach heftiger Diskussion im Rat sein Vorstoss zurück. Der Gemeinderat will den grossen Pendenzenberg abbauen. In der teilrevidierten Geschäftsordnung werden nun zusätzliche Sitzungen verankert.
04.02.2009: Gemeinderat für mehr Sozialinspektoren, aber gegen Hotline für Denunziationen. Die Vorlage wurde mit 74 gegen 38 Stimmen gutgeheissen. Die Stadt wird eine Wohnsiedlung auf dem Areal Bienen-, Herdern- und Bullingerstrasse bauen und sie mit dem Erlös aus dem Landverkauf quersubventionieren. Der Rat unterstützte eine entsprechende Motion. Der Rat erhöht den Rahmenkredit für den Ausbau der Betreuungsplätze um 13,6 auf 38,6 Millionen Franken für das Jahr 2008. Damit schafft die Stadt 800 Plätze.
28.01.2009: Für die Neugestaltung der Seefeldstrasse zwischen Falken- und Ceresstrasse hat der Rat mit 65 zu 39 Stimmen Ausgaben von 3,9 Millionen Franken beschlossen. Einem Baurechtsvertrag für eine Genossenschaftssiedlung beim Bucheggplatz wurde zugestimmt. Die Strassenbahner-Baugenossenschaft realisiert 78 Wohnungen. Der Rat kritisiert das zu teure Bauen einzelner Genossenschaften, woran auch die Wettbewerbsvorgaben des Amtes für Hochbauten mitschuldig seien. Das Postulat, das den Stadtrat auffordert, vermehrt auf preisgünstiges Bauen zu achten, wurde mit 78 zu 40 Stimmen überwiesen.
21.01.2009: Der Gemeinderat soll mit einer Behördeninitiative zuhanden des Kantonsrats fordern, dass Vermieter bei Abschluss eines Mietvertrages den bisherigen Mietzins deklarieren müsse. Der Rat hat einem entsprechenden Antrag mit 64 zu 48 Stimmen zugestimmt. Beitrag für humanitäre Hilfe im Gazastreifen.
Der Rat hat einen Beitrag von Fr. 100'000.- zugunsten der Nothilfeaktion des Schweizerischen Roten Kreuzes zur Verbesserung der medizinischen Versorgung bewilligt. Schritte auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft. Die Stadt Zürich will KMU bei der Umsetzung von Umweltschutzmassnahmen unterstützen und Bauherrschaften beim energieeffizienten Bauen beraten. Für zwei entsprechende Angebote hat der Rat insgesamt 4,8 Millionen Franken bewilligt.
14.01.2009: Für eine offene Planung auf dem Areal der SBB. Der Rat kritisiert die SBB und will mitreden bei der Entwicklung ihrer Landreserven. Die zwei entsprechenden Postulate wurden mit deutlichem Mehr überwiesen. Mit den Stimmen aller Parteien unterstützte der Rat ein Postulat, das eine kostenlose Parkplatzregelung für Fahrdienste für Behinderte und Betagte dort fordert, wo ein Fahr- und Parkplatzverbot gilt. Auch Sperrgut aus Familiengärten soll mit dem Haushalt-Sperrgut-Gutschein im Recyclinghof Werdhölzli entsorgt werden. Das beschloss der Rat diskussionslos.
07.01.2009: Die Änderung des Gestaltungsplans Escher-Wyss-Areal wurde mit 94 zu 5 Stimmen gutgeheissen. Damit wird der Weg frei für den Bau der Escher-Terrassen neben dem Bluewin-Tower, einem 57 Meter hohen Wohnturm mit 63 Mietwohnungen. Beim Schulhaus Altweg soll die Unterführung durch einen Fussgängerstreifen ersetzt werden. Der Rat überwies ein entsprechendes Postulat mit 94 zu 20 Stimmen. Die Haltestelle des Trams Nummer 8 am Stauffacher soll Richtung der St.-Jakobs-Kirche verlegt werden. Das entsprechende Postulat wurde 96 zu 14 Stimmen überwiesen.
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